Artikel IT-Sicherheit und Cybersicherheit
Zespół Support Online | 2025-10-20

Internet der Dinge im Visier von Hackern – Cyberangriffe aus ungewöhnlichen Richtungen

Ungewöhnliche Angriffe auf Netzwerke beginnen immer häufiger bei Geräten, an die man normalerweise gar nicht denken würde – Klimaanlagen, Druckern, Überwachungskameras oder vernetzten Smart-Home-Geräten aus dem Bereich Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Hacker konzentrieren sich immer seltener ausschließlich auf Computer und Server. Stattdessen nehmen sie zunehmend Peripheriegeräte und Systeme ins Visier, die an kritischen Punkten der Unternehmensinfrastruktur betrieben werden.

Die spektakulärsten überraschenden Cybersecurity-Vorfälle

Im Jahr 2025 wurde ein viel beachteter Vorfall mit Druckern des Unternehmens Procolored bekannt. Über etwa ein halbes Jahr hinweg waren offizielle Treiber zum Download verfügbar, die mit Schadsoftware infiziert waren. Der Virus konnte den Computer des Nutzers über einen Trojaner mit Remote-Zugriff übernehmen, zusätzlich die Zwischenablage überwachen und Kryptowallet-Adressen manipulieren.

In der Praxis bedeutete das: Kopierte ein Nutzer seine eigene Bitcoin-Adresse, wurde sie durch die Software durch eine Adresse der Angreifer ersetzt. Auf diese Weise wurden über 9 Bitcoin gestohlen, die damals rund eine Million US-Dollar wert waren.

Wie kann man ein Unternehmen vor ungewöhnlichen Cyberangriffen schützen?

Solche Fälle zeigen, dass Bürogeräte zu einer ernsthaften Bedrohung für die Sicherheit des gesamten Unternehmens werden können. Deshalb ist es wichtig:

  • Software von Druckern und anderen Geräten regelmäßig zu aktualisieren
  • Standard-Logins und Passwörter zu ändern
  • Druckserver nicht direkt mit Active Directory zu verbinden, da ein Angreifer im Falle eines Zugriffs Zugriff auf Konten und weitere Ressourcen erhalten könnte
  • Mitarbeiter regelmäßig zu schulen und das Bewusstsein für Cybersecurity zu erhöhen

Beispiel eines Angriffs über ein HVAC-System (Heating, Ventilation and Air Conditioning)

Im Jahr 2023 griff die Gruppe Dark Angels das Unternehmen Johnson Controls an – einen globalen Hersteller von HVAC-Systemen und Gebäudeautomation. Cyberkriminelle verschlüsselten Server, stahlen über 27 Terabyte sensibler Daten und forderten ein Lösegeld von 51 Millionen US-Dollar.

Der Angriff legte IT-Systeme weltweit lahm, und der Datenabfluss umfasste Sicherheitspläne sowie operative Informationen. Dies zeigt, dass selbst Systeme wie Heizung, Lüftung und Klimaanlagen sowie IoT-Geräte (Internet der Dinge) als Einstiegspunkt für schwerwiegende Cyberangriffe dienen können.

Wie kann man sich schützen?

Zugriffe externer Partner einschränken und kontrollieren
Netzwerke segmentieren und IoT-Geräte (z. B. HVAC) isolieren
Regelmäßig Sicherheitstests durchführen
Verdächtige Aktivitäten überwachen und darauf reagieren

Was wir als IT-Unternehmen anbieten können:

  • Audit Ihrer Netzwerk-Infrastruktur
  • Netzwerksegmentierung (VLANs)
  • Echtzeit-Monitoring mit XDR zur schnelleren Erkennung und Abwehr von Angriffen
    Sicherheitstests

Beispiel eines Vorfalls mit Videoüberwachungssystemen

Im März 2021 kam es zu einem bekannten Angriff auf Verkada, einen Hersteller von Überwachungssystemen. Der Angriff begann mit einem falsch konfigurierten Support-Server, wodurch sich Hacker Administratorrechte verschafften und Zugriff auf etwa 4.500 Kameras sowie Zugangskontrollsysteme von fast 100 Kunden erhielten.

Es wurden Aufnahmen, Bilder, Nutzerdaten und Informationen zu Zugangskarten geleakt. Besonders kritisch: Einige Kameras waren so ausgerichtet, dass sie die Eingabe von Passwörtern auf Tastaturen mitfilmen konnten.

Das zeigt, dass selbst Systeme, die Sicherheit gewährleisten sollen, zur Schwachstelle werden können, wenn sie nicht korrekt abgesichert sind.

Wie kann man sich schützen?

Starke Authentifizierung einsetzen (MFA, Rollen, Prinzip der minimalen Rechte)
Konfiguration von Kameras und Überwachungssystemen regelmäßig prüfen
Sicherstellen, dass Kameras keine sensiblen Daten (z. B. Bildschirme oder Tastaturen) erfassen

Was wir als IT-Unternehmen anbieten können:

  • Einführung zusätzlicher Authentifizierungs- und Berechtigungssysteme
  • Echtzeit-Security-Monitoring (z. B. mit XDR)
  • Audit der Netzwerk-Infrastruktur

Zusammenfassung

Die Sicherheit von Unternehmensgeräten wie Überwachungskameras, Netzwerkdruckern, Smart-Geräten oder Klimaanlagen erfordert einen ganzheitlichen Ansatz.

Kameras sind besonders anfällig aufgrund von Standardpasswörtern und Softwarelücken. Drucker werden oft unterschätzt, können aber sensible Daten preisgeben und als Angriffspunkt dienen. Smart-Geräte können für Spam-Versand oder Ransomware genutzt werden, und HVAC-Systeme können als Einstieg in das Netzwerk missbraucht werden.

Wie lässt sich das Risiko reduzieren?

Die wichtigsten Maßnahmen sind: Netzwerksegmentierung (VLAN-Trennung), starke und einzigartige Passwörter, regelmäßige Updates, Sicherheits-Audits, kontinuierliches Monitoring sowie Schulung der Mitarbeiter.

So lässt sich das Risiko von Vorfällen deutlich reduzieren und die Auswirkungen potenzieller Angriffe begrenzen.

Wenn Sie möchten, dass wir Sie bei der Absicherung Ihres Unternehmens unterstützen, kontaktieren Sie uns.

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  1. Softwareentwicklung: IT-Unternehmen entwickeln individuelle Anwendungen für andere Firmen oder Softwareprodukte für den Massenmarkt. Je nach Spezialisierung können dies mobile Anwendungen, Desktop-Anwendungen, Webanwendungen oder eingebettete Systeme sein.
  2. Beratungsleistungen: IT-Unternehmen stellen häufig Experten zur Verfügung, die bei der Implementierung neuer Technologien, der Optimierung von Geschäftsprozessen oder der Auswahl geeigneter Technologielösungen beraten.
  3. Cloud-Lösungen: Viele IT-Unternehmen sind auf die Implementierung und das Management von Cloud-Lösungen spezialisiert, beispielsweise Datenspeicherung, Anwendungshosting und Datenanalyseplattformen.
  4. IT-Sicherheit: Schutz vor Cyberangriffen, Sicherheitsaudits, Implementierung von Sicherheitsrichtlinien und Netzwerküberwachung sind nur einige der Aufgaben, die IT-Unternehmen in diesem Bereich übernehmen.
  5. IT-Infrastrukturmanagement: In diesem Bereich verwalten Unternehmen Server, Datenbanken, Netzwerke und Endgeräte.
  6. Technischer Support und Service: IT-Unternehmen bieten Support für ihre Produkte oder allgemeinen IT-Support für andere Unternehmen und betreuen deren Technologie im Tagesgeschäft.
  7. Schulungen: Viele IT-Anbieter bieten auch Schulungen zur Softwarenutzung und zum sicheren Umgang mit Technologie an.
  8. Hardwarelösungen: Einige IT-Unternehmen bieten auch Computer-, Server- und Netzwerkhardware an und konfigurieren diese.

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